Durch den Besuch von Straßenkunstfestivals wie "Bamberg zaubert", "Augsburg lacht" und "Festival Theatre de la Rue" (Aurillac, Frankreich) inspiriert, kam Mischkultur e.V. auf die Idee die Plätze und Gassen der Regensburger Altstadt zum Ort für Kunst und Kultur werden zu lassen.

Die
erste Möglichkeit dafür bot sich dem Verein beim Welterbetag 2010.

Am 5. und 6. Juni wurde das
Regensburger Pflaster zum ersten Mal zur Bühne für circensische Straßenkunst aus Australien, Belgien, England und Deutschland:
Zwei Idioten und ihre Spielsachen, intime Partnerakrobatik, eine tanzende Flamenco Maus-Marionette, ein erzählender Bandit, ein australischer Teufelskerl, der hessische Hausmeister und viele mehr verwandelten die Regensburger Altstadt.

Straßenkunst als Kunstform existiert seit dem Mittelalter, in dem schon Gaukler die Regensburger Plätze bespielten. Diese alte Kunstform wurde am Wochenende des Welterbetages in „neuen“ Kleidern wiederbelebt.

„Akrobaten und Komödianten stehen an jeder Ecke und bieten Passanten Unterhaltung, die das Welterbe von einer wunderbaren Seite präsentiert. Hut ab!“
(Mittelbayerische Zeitung, 7.6.10)